Babekuhl - Die Geschichte

Babekuhl wurde 1406 nachweislich das erste Mal urkundlich erwähnt. Wer das nachgewiesen hat und was das für eine großartige Urkunde war, muss jetzt erstmal im Dunkeln bleiben. Kaum 200 Jahre später, um 1615, schrieb man Papekul. Das klingt im doppelten Sinne nach einer klassischen Lautverschiebung. Wieso jetzt 1623 wieder Babakuehll geschrieben wurde, weiß ich nicht.

Bis 1406 gehörte Babekuhl von Platen zu Cumlosen. Von 1406 bis 1804 dann zur Stadt Lenzen. Die Feldmark und das Vorwerk wurden seit 1743 verpachtet, ab 1768 an von Möllendorf zu Gadow. Jetzt geht es langsam rund, 1804 wurde Babekuhl zusammen mit der halben Feldmark Dammerow an von Möllendorf verkauft. Dann wurde es 1684 auch Zeit einen Hof der Stadt Lenzen zu gründen und 1688 ein Kämmereivorwerk.

1734 wohnten in Babekuhl ein Häusling, ein Hirte und zwei Mägde. Was ein Häusling ist wusste ich vorher auch nicht. Schaden tut der wohl aber nicht, denn 1777 wurden eine Kolonie mit drei Hofstellen angelegt. 1791 wohnten hier 8 Bünder und zwei Einlieger mit 8 Feuerstellen. Toll, hat fast jeder eine eigene Feuerstelle gehabt.

1843 wird von einer Schmiede in Babekuhl berichtet. Das ist doch jetzt schon was handfestes. 1846 bestanden in der Kolonie bereits 10 Wohnhäuser.

Heute sind in der Ortschaft 26 Personen mit festem Wohnsitz gemeldet.